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Blauer Limberger

Synonym für diese Rebsorte ist auch Lemberger oder Blaufränkisch. Die Urheimat ist nicht nachgewiesen, aber ab Mitte des 18 Jahrhunderts wird diese Rebe in Österreich angebaut. Die Rebe ist für alle deutschen Anbaugebiete, mit Ausnahme des Rheingaus und der Hessischen Bergstrasse klassifiziert.

Die Rebsortenmerkmale sind:

a) späte Reife, nach dem Spätburgunder
b) mittlere Ansprüche an die Lagen
c) und an die Böden
d) verspricht mittlere Erträge
 
In Deutschland sind etwa 1.700 ha mit dieser Rebe bestockt. Anbaugebiete finden sich in der Württemberg, in Baden und in der Pfalz.

Die Farbe des Weins kennzeichnet sich durch einen tiefroten bis schwarzroten Ton. Das Bukett erinnert mit an roten Johannisbeeren, Stachelbeere, Bananenschalen sowie an Brombeeren, Holunder und Kirschen. Er ist säure- und gerbstoffbetont und  leicht bis mittelkräftig.

Am besten passt dieser Wein zu Grillgerichten, Rostbraten, gebratenes Hausgeflügel und Kaninchen, Wildgeflügel und intensiv schmeckendem Haarwild, zu Schmorbraten und kräftigen Lammbraten sowie zu warmen Roastbeef. Er ist auch ein guter Begleiter zu reifem Bergkäse oder Blauschimmelkäse.
Quelle: DWI


 

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